Ausdrücke wie „natürlich“, „sanft“, „grün“, „umweltfreundlich“ oder „biologisch abbaubar“ sagen wenig, wenn Zeitrahmen, Bedingungen und Prüfmethoden fehlen. Fordere Angaben zu Normen, Tests und Geltungsbereich. Ohne Quelle, Standardnummer oder Zertifizierer bleibt es Marketing. Je präziser die Formulierung, desto eher steckt echte Leistung dahinter.
Ein Blatt auf der Flasche oder ein Bergpanorama auf dem Karton belegt nichts. Relevanter sind Lebenszyklusdaten, Nachweise zu Recyclinganteilen, Energiequellen und Emissionen. Vorsicht bei „klimaneutral“ durch Kompensation ohne Reduktionsstrategie: Setze Priorität auf Vermeidung, echte Reduktion, dann transparente, qualitativ geprüfte Restkompensation.
Relativangaben klingen wirkungsvoll, verschleiern jedoch oft das Gesamtbild. „30 Prozent weniger Plastik im Deckel“ hilft wenig, wenn die Flasche unverändert bleibt. Achte auf Baseline, Zeitraum und Systemgrenzen. Suche absolute Werte, externe Verifizierung, und Vergleiche je Nutzungseinheit statt bloßer, marketingtauglicher Einzelkennzahlen.
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